Fahrrad statt Auto – Was bringt es wirklich?
Die Umweltbilanz des Radfahrens
Beim Radfahren entstehen während der Fahrt keine direkten Abgasemissionen. Wird eine Autofahrt durch eine Fahrradfahrt ersetzt, können dadurch die mit dieser Autofahrt verbundenen Emissionen vermieden werden.
Zum Vergleich eine Annahme: Ein Pkw mit einem Emissionswert von 140 g CO₂ pro Kilometer und einer angenommenen täglichen Fahrstrecke von 20 Kilometern ergeben sich bei 220 Arbeitstagen rund 616 kg CO₂ pro Jahr. Wird diese Autofahrt vollständig durch das Fahrrad ersetzt, entspricht dies rechnerisch einer entsprechenden Vermeidung der Pkw-Emissionen. Der tatsächliche Effekt hängt unter anderem von der konkreten Fahrstrecke, der Anzahl der Fahrten und dem verwendeten Emissionsfaktor ab.
Weitere Vorteile des Radfahrens
Gesundheit: Regelmäßiges Radfahren verbessert die Fitness und stärkt das Herz-Kreislauf-System.
Kostenersparnis: Kein Sprit, keine Parkgebühren und weniger Wartungskosten.
Zeitersparnis in der Stadt: Keine Parkplatzsuche und oft schneller als im Stau zu stehen.
Lärmschutz: Fahrräder sind nahezu geräuschlos und reduzieren die Lärmbelastung in Städten.
Fazit
Das Fahrrad bietet eine Möglichkeit, alltägliche Wege ohne motorisierten Individualverkehr zurückzulegen. Wird eine Autofahrt durch eine Fahrradfahrt ersetzt, können dadurch CO₂-Emissionen vermieden werden. Darüber hinaus kann Radfahren Bewegung in den Alltag integrieren und bei bestimmten Fahrten Kosten für Treibstoff oder Parken vermeiden.

