Ein entscheidender Faktor für die Mobilität der Mitarbeitenden

Wer regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, weiß: Der Weg zum Arbeitsplatz sollte nicht nur sicher, sondern auch komfortabel sein. Die Qualität der Fahrradinfrastruktur am Arbeitsplatz spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Gerade bei Fahrradabstellplätzen gilt: Erst sichere, witterungsgeschützte Anlagen, ausreichend Platz zum Ein- und Ausparken sowie gute Beleuchtung und eine sinnvolle Überwachung motivieren Mitarbeitende, das Fahrrad auch wirklich täglich zu nutzen.

Neben der reinen Abstellmöglichkeit lohnt es sich, über ergänzende Services nachzudenken: Pumpstationen, Reparaturmöglichkeiten, Spinde, regelmäßige Reinigung oder Kontrollmechanismen steigern den Komfort erheblich. Für Elektrofahrräder und E-Scooter kann eine Ladeinfrastruktur ein weiterer entscheidender Vorteil sein. Und für längere Arbeitswege erhöhen Duschen und Umkleidemöglichkeiten die Attraktivität des Fahrradwegs zusätzlich.

Auch die Wahl des richtigen Abstellsystems ist wichtig:

  • Fahrradboxen: besonders sicher und hochwertig, jedoch platz- und kostenintensiv
  • Anlehnbügel: flexibel und für verschiedene Fahrradtypen geeignet
  • Einstellbügel: sehr stabil und einfach montierbar
  • Doppelstockanlagen: platzsparend, aber Ein- und Ausparken etwas aufwändiger

Wer die Qualität der Abstellanlagen erhöht, schafft nicht nur Sicherheit und Komfort, sondern trägt aktiv dazu bei, dass Mitarbeitende das Fahrrad als attraktive Alternative für den Arbeitsweg wahrnehmen.

Leitfäden mit Best Practices, unter anderem vom Land Steiermark, klimaaktiv und Radkompetenz Österreich, zeigen, wie gute Fahrradinfrastruktur geplant und umgesetzt werden kann: Qualitätskriterien für Radabstellanlagen

Fazit

Gute Fahrradinfrastruktur ist mehr als ein paar Bügel im Hof. Sie ist ein wirksames Instrument, um Mitarbeitende zu motivieren, das Fahrrad als täglichen Arbeitsweg zu nutzen – sicher, bequem und nachhaltig.

Klimaneutrale Energie Agentur Steiermark