KI-gestützte Dateninnovation und digitale Zwillinge für die räumliche Energieplanung

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Ausgangslage

Eine erfolgreiche Energiewende erfordert eine Innovationsbeschleunigung, um Österreichs Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Für eine effiziente und zielgerichtete Nutzung erneuerbarer Energien sowie für ein ganzheitliches Verständnis der Energiesysteme braucht es innovative Zugänge zur hochqualitativen räumlichen Abbildung der Wärmebedarfsstrukturen. Flächendeckend anwendbare, skalierbare Lösungen sind für die zielgerichtete räumliche Energieplanung essenziell. Bestehende Ansätze zur Bereitstellung fundierter Grundlagen der Wärmebedarfsstrukturen für die räumliche Energieplanung stoßen auf Hürden wie die Verfügbarkeit hochqualitativer und umfassender Datengrundlagen. Zudem sind die Potenziale für verbesserte kartographische Ergebniskommunikation weitgehend noch nicht ausgeschöpft.

Programmziel

Das Projekt KIDIWIE trägt zur Erreichung des Programmziels 1 bei: „Innovationsbeschleunigung und Beitrag zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Klimaschutz, Klimawandelanpassung, wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand, sozialer Zusammenhalt, Sicherheit und demografischer Wandel“. Darüber hinaus adressiert es Ziel 3: „Einbindung und aktive Teilnahme der Nutzer:innen und Anwender:innen“. Im Kontext der „Impact Pathways“ des Schwerpunkts Energiewende des BMKs stehen insbesondere die beiden Zieldimensionen „Erfolgreiche Energiewende in Österreich“ und „Zukunftskompetenz im FTI-System“ im Fokus.

Projektziele

KIDIWIE zielt auf einen Innovationssprung durch den Einsatz von KI-gestützter und intelligenter räumlicher Datenmodellierung samt Visualisierungsstrategien im Kontext eines digitalen Zwillings ab. Mithilfe innovativer GeoKI-Methoden sollen Ansätze entwickelt werden, um Datenlücken zu schließen, die Datenqualität und -konsistenz gezielt zu erhöhen und hochwertige, flächendeckende Gebäudeindikatoren bereitzustellen.
Zusätzlich werden auf Basis österreichweit verfügbarer Daten Bottom-Up-Ansätze konzipiert, mit GeoKI Methoden angereichert und validiert. Neue 3D-Visualisierungsstrategien und Darstellungskonzepte für räumliche Energiedaten in digitalen Zwillingen, begleitet von einer Nutzer:innenstudie, zeigen innovative Präsentationsmöglichkeiten für die räumliche Energieplanung auf.

Ergebnisse

Das Projekt liefert validierte KI-gestützte und intelligente räumliche Ansätze zur Bereitstellung von GIS Grundlagen für die räumliche Energieplanung. Zudem werden innovative 3D-Demonstratoren entwickelt, die eine interaktive Visualisierung von Energiedaten in digitalen Zwillingen bieten und so die digitale räumliche Energieplanung unterstützen.

Partnerschaft

Projektpartner: iSPACE plus (Lead), Universität Salzburg / Z_GIS, AEE Intec, Stadt Salzburg, Energie Agentur Steiermark, Energie Agentur Tirol, Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR)

LOI-Partner: Land Salzburg / Referat 4/04 Energiewirtschaft und Beratung, Urban Innovation Vienna (UIV), Energieinstitut Vorarlberg, Innergy Innovationslabor, Green Energy Lab (Zusage Wiedereinreichung), Land Steiermark (Zusage Wiedereinreichung), Innovation Salzburg (Zusage Wiedereinreichung)

FFG Projekt Seite: projekte.ffg.at/projekt/5149008

Kontaktieren Sie uns
Anna Gabbert, MSc
Energie Agentur Steiermark gGmbH
+43 316 269700 20
anna.gabbert@ea-stmk.at