Was wirklich in den Restmüll gehört – und warum es sich lohnt

Mülltrennung klingt einfach, ist aber oft verwirrend. Besonders die Frage: Was gehört in den Restmüll?

Die Restmülltonne – oft die schwarze Tonne – ist ausschließlich für Abfälle gedacht, die nicht recycelbar sind und in keine andere Müllkategorie passen. Alles, was noch verwertet werden kann, sollte unbedingt in die entsprechenden Recyclingbehälter. Wer richtig trennt, schützt die Umwelt, spart Ressourcen und reduziert den Abfallberg.

Ein praktischer Leitfaden für Restmüll findet sich hier: Abfalltrennblatt Steiermark

Tipps für weniger Restmüll – direkt anwendbar
  1. Vor dem Wegwerfen prüfen: Kann der Gegenstand recycelt oder wiederverwertet werden? Wenn ja, ab in die richtige Tonne.
  2. Bewusst einkaufen: Weniger Verpackung, langlebige Produkte, Produkte aus recycelten Materialien.
  3. Reparieren statt wegwerfen: Viele Dinge lassen sich einfach instandsetzen.
  4. Mehrweg statt Einweg: Wo möglich, wiederverwendbare Verpackungen, Taschen oder Flaschen nutzen.
Was passiert nach der Abholung?

Der Restmüll wird nicht einfach auf die Deponie gebracht. Er wird sortiert in heizwertreiche und heizwertarme Fraktionen, um noch möglichst viel Energie und Material zurückzugewinnen.

  • Heizwertreicher Müll: Wird kontrolliert verbrannt, dabei entsteht Strom und Fernwärme. Die Schlacke wird als Baustoff verwendet oder auf Deponien gelagert.
  • Heizwertarme Fraktion: Enthält überwiegend organische Stoffe, die in einem Rotteverfahren biologisch behandelt werden. Am Ende bleibt nur eine geringe Menge für die Deponie übrig.
Warum sich Mülltrennung lohnt

Richtige Mülltrennung hat direkte Vorteile für jede:n von uns:

  • Weniger Abfall auf Deponien
  • Mehr Recycling und Wiederverwertung von Materialien
  • Energiegewinnung aus heizwertreichem Restmüll
  • Schutz von Ressourcen für kommende Generationen

Fazit

Je bewusster wir Müll vermeiden und richtig trennen, desto mehr profitieren wir selbst und unsere Umwelt!

Klimaneutrale Energie Agentur Steiermark